Historie der Metropolregion Mitteldeutschland
2010
Die Metropolregion Mitteldeutschland entwickelt den Prozess einer inhaltlichen Neuausrichtung mit der Einigung auf einen neuen Handlungsrahmen weiter. Auf ihrer dritten Jahreskonferenz am 26. März 2010 präsentiert sie sich mit neu gestaltetem Erscheinungsbild und neuer inhaltlicher Ausrichtung.
Zum 1.Januar 2010 werden die Städte Gera und Dessau-Roßlau als Vollmitglieder aufgenommen. Dementsprechend setzt sich die Metropolregion derzeit aus den folgenden stimmberechtigten Mitgliedern zusammen: die Städte Chemnitz, Dessau-Roßlau, Dresden, Gera, Halle, Jena (die Interessen der Städte Erfurt und Weimar, der ImPuls-Region, mitvertretend), Leipzig, Magdeburg und Zwickau.
2009
Die Oberbürgermeister der bisherigen Metropolregion „Sachsendreieck“ beschließen einstimmig den neuen Namen „Metropolregion Mitteldeutschland“. Gleichzeitig werden die Städte Jena und Magdeburg als Vollmitglieder aufgenommen.
2008
Die Metropolregion tritt zum Netzwerk der Europäischen Metropolregionen „METREX“ bei.
2007
Die Stadt Jena (als Vertretung der ImPuls-Region Erfurt-Weimar-Jena und der Stadt Gera) erhält ein Stimmrecht, um an den Entscheidungen der Gremien der Metropolregion mitwirken zu können. Die Stadt Magdeburg nimmt ab Herbst 2007 als Beobachterin an den Beratungen der Ausschüsse teil und vertritt die Interessen der Stadt Dessau-Roßlau.
2005
Die MKRO sieht im Konzept der Metropolregionen u. a. für den Wirtschaftsraum „Mitteldeutschland“ eine besondere Chance, sich im europäischen Wirtschaftsraum zu positionieren. Die Oberbürgermeister der Städte Chemnitz, Dresden, Halle, Leipzig und Zwickau beschließen ein Handlungskonzept für die Metropolregion „Sachsendreieck“. Darüber hinaus einigen sie sich im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung auf eine künftig engere Zusammenarbeit.
2004
Die Metropolregion „Halle/Leipzig-Sachsendreieck“ nimmt die Mitarbeit im Initiativkreis Europäischer Metropolregionen in Deutschland auf
2002
Eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Städte Chemnitz, Dresden, Halle, Leipzig und Zwickau wird eingerichtet.
1997
Die Metropolregion „Halle/Leipzig-Sachsendreieck“ mit den Oberzentren Leipzig, Halle, Dresden, Chemnitz und Zwickau wird durch Beschluss der MKRO als "Europäische Metropolregion" definiert.
1995
Die Region wird als "Potenzielle Europäische Metropolregion" im Raumordnungspolitischen Handlungsrahmen der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) eingestuft.
1994
Die räumliche Verflechtung der Oberzentren Dresden, Leipzig/Halle und Chemnitz-Zwickau als „Europäische Cityregion Sachsendreieck“ wird im Landesentwicklungsplan Sachsen ausgewiesen.
