Chemnitz
Stadt der Moderne
Von der Stadt, aus der das Gütesiegel „Made in Germany“ stammt, zur modernen Industrie- und Kulturmetropole: In Chemnitz, der drittgrößten Stadt Ostdeutschlands, begegnen sich Vergangenheit und Zukunft in produktiver Spannung.
Starke Wirtschaft dank Innovation und Forschergeist
Chemnitz ist das Zentrum der am stärksten industrialisierten Region Ostdeutschlands. In zahlreichen Rankings wird die Stadt regelmäßig als eine der dynamischsten in Deutschland gekürt. Namhafte Firmen wie das Volkswagen-Motorenwerk, Niles-Simmons,
Starrag-Heckert
oder IBM haben hier ihren Sitz. Über 7.000 neue Unternehmen entstanden seit 1995 in Chemnitz und Umgebung. Das Spektrum reicht von Maschinen- und Anlagenbau, Automobilzulieferindustrie bis hin zur Mikrosystemtechnik.
Beste Voraussetzungen dafür, dass diese wirtschaftliche Erfolgsgeschichte fortgeschrieben wird, schafft die dichte Wissenschaftslandschaft der Stadt mit der Technischen Universität, zahlreichen innovativen mittelständischen Unternehmen und über 50 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, darunter zwei Fraunhofer-Instituten. Der Smart Systems Campus bildet eine exzellente Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und Gründerzentrum. Darüber hinaus verfügt Chemnitz über das erfolgreichste Technologiezentrum Ostdeutschlands.
Große Schätze moderner Kunst
Die erste Blüte erlebte Chemnitz zur Zeit der Industriellen Revolution. Vom Erfolg dieser Epoche zeugen noch heute beeindruckende „Kathedralen der Industrie“ oder der Kaßberg, eines der größten zusammenhängenden Gründerzeit- und Jugendstilviertel Europas. Auch die Kunstlandschaft profitierte vom Wohlstand dieser Zeit, denn Fabrikanten wie Herbert Eugen Esche engagierten sich als Mäzene. Die Villa des Unternehmers, heute ein Museum, gestaltete Henry van de Velde.
Die Kunstsammlungen Chemnitz verfügen über eine beeindruckende Sammlung, unter anderem mit Werken des in der Stadt geborenen Malers Karl Schmidt-Rottluff. Das 2007 eröffnete Museum Gunzenhauser lockt mit rund 2.500 Werken der klassischen Moderne und einer der größten Dix-Kollektionen. Das architektonisch wegweisende Kaufhaus Schocken, entworfen von Erich Mendelsohn, wird derzeit zum Haus der Archäologie umgebaut.
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