Halle
Kluge Köpfe am Ufer der Saale
Von der Salzstadt zur Denkfabrik: Die größte Stadt Sachsen-Anhalts setzt konsequent auf wissensbasierten Strukturwandel und wachsende Lebensqualität.
Wissenschaft und Wirtschaft gehen Hand in Hand
Seine Salzquellen brachten Halle frühen Reichtum. Heute brilliert die Stadt an der Saale mit wissenschaftlichem Geist und wirtschaftlicher
Innovationskraft. Die mehr als 500 Jahre alte Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Deutschen Akademie der Wissenschaft Leopoldina, die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle sowie der weinberg campus als zweitgrößter Technologiepark Ostdeutschlands unterstreichen dies eindrucksvoll. Bekannte Unternehmen wie die Halloren Schokoladenfabrik, Dell oder die Probiodrug AG haben hier ihren Sitz. Zu den Schlüsselbranchen zählen die Biotechnologie, die Nano- und Solartechnologie, Call- und Business-Center sowie die Medien- und Kreativwirtschaft.
Reich an kulturellen Schätzen
Halle ist die Stadt Georg Friedrich Händels. Die ihm zu Ehren alljährlich im Juni veranstalteten Internationalen Händel-Festspiele
sind ein Highlight des Kulturjahres der Stadt. Halles reiche Geschichte spiegelt sich in zahlreichen kulturellen Schätzen: Gleich drei Mal ist Halle im Blaubuch der Bundesregierung unter den 20 bedeutenden Museen und Einrichtungen des nationalen Kulturerbes der neuen Bundesländer vertreten: Mit den Franckeschen Stiftungen und ihren Museumseinrichtungen, dem Landeskunstmuseum in der Moritzburg und dem Händelhaus. Weitere Kostbarkeiten sind die älteste evangelische Kirchenbibliothek, die Marienbibliothek sowie die Marktkirche mit Luthers Totenmaske. Mit der Werkleitz-Biennale hat sich Halle auch in der modernen Kunstszene einen Namen gemacht.
LAGE - METROPOLREGION

DATEN UND FAKTEN
SEHENSWÜRDIGKEITEN
Stiftung Moritzburg Händelfestspiele Steintor-Varieté Botanischer Garten

