Infrastruktur
Viele Wege führen nach hier
Schon im Mittelalter kreuzten sich hier die wichtigen Handelsstraßen des Kontinents wie die Via Regia. Heute ist die Metropolregion Mitteldeutschland die wichtigste Gateway-Region zwischen Ost- und Westeuropa.

Kurze Wege in europäische Ballungsräume
Die Metropolregion Mitteldeutschland ist durch eine moderne Verkehrsinfrastruktur über Straße, Schiene, Luft und Wasser an das transeuropäische Verkehrswegenetz angebunden. Während die Autobahnen 2, 4 und 38 als wichtige Ost-West-Achsen die Region mit dem Ruhrgebiet, Frankfurt/Main und dem Raum Göttingen verbinden, führt die A 9 als Nord-Süd-Magistrale von München nach Berlin durch Mitteldeutschland. Die Thüringer Waldautobahnen A 71 und A 73 verbinden die Metropolregion Mitteldeutschland mit den süddeutschen Ballungsräumen Stuttgart, Würzburg und Nürnberg. Mit der Fertigstellung der A 72 von Chemnitz nach Leipzig, der A 14 bis zum Dreieck Schwerin sowie der A 17 Richtung Prag werden die Straßenverbindungen zwischen den Städten innerhalb der Metropolregion Mitteldeutschland und in die benachbarten Regionen weiter ausgebaut.
Weltweite Verbindungen auf dem Luftweg
Mit gleich zwei internationalen Airports in Leipzig/Halle und Dresden verfügt die Metropolregion Mitteldeutschland über eine hervorragende Anbindung in das europäische und internationale Luftverkehrsnetz. Den Kern der Logistikregion Mitteldeutschland bildet dabei der Interkontinentalflughafen Leipzig/Halle, der über eine trimodale Verkehrsanbindung, ein paralleles Start- und Landebahnsystem sowie über eine 24-Stunden-Betriebserlaubnis für Luftexpressfracht verfügt. Als Standort des europäischen DHL-Luftfrachtdrehkreuzes ist der Airport bereits heute zum drittgrößten deutschen Frachtflughafen avanciert. Tendenz weiter steigend.
Auf dem Schienenweg ist die Region über die ICE-Strecken Berlin – München in Nord-Süd-Richtung und Frankfurt/Main – Dresden in West-Ost-Richtung schnell und direkt erreichbar. Mit der Fertigstellung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Halle/Leipzig–Nürnberg via Erfurt als Teilstück der Transeuropäischen Trasse Berlin–München–Verona–Palermo im Jahr 2015, der Modernisierung der Sachsen-Franken-Magistrale sowie der Fertigstellung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Leipzig–Dresden wird sich die Situation im Schienenverkehr weiter verbessern.
Über die Elbe, den Mittellandkanal und das neue Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg ist die Region an das Europäische Wasserstraßennetz angebunden. Der Hafen Magdeburg gehört zu den größten Binnenhäfen Deutschlands und verfügt über ein modernes trimodales KV/Container-Terminal. Damit kommt ihm eine wichtige Rolle Hinterland-Drehscheibe für die großen Seehäfen an Nord- und Ostsee zu.
