Logistikstandort
Schnittpunkt zwischen Ost und West
Als Gateway-Region übernimmt die Metropolregion Mitteldeutschland wichtige Funktionen im Austausch von Wissen, Informationen und Gütern mit den Ost- und Mitteleuropäischen Staaten.

Bis zum Jahr 2015 sehen Experten eine Verdreifachung des Verkehrs zwischen Mitteldeutschland und diesen Ländern voraus. Aufgrund der damit verbundenen Beschäftigungseffekte könnten zusätzlich den bereits 160.000 Beschäftigten in der mitteldeutschen Logistikwirtschaft noch einmal 100.000 neue Arbeitsplätze entstehen.
Knotenpunkte im weltweiten Logistiknetz
Die Region verfügt mit den fünf Güterverkehrszentren (GVZ) in Leipzig - dem mit 600 Hektar größten KV-Terminal in den neuen Bundesländern -, Glauchau/Zwickau, Dresden, Magdeburg und Erfurt über ein leistungsfähiges System logistischer Knoten zur Verknüpfung der Verkehrsträger mit einem großen Angebot geeigneter Gewerbeflächen.
Durch die Ansiedelung des KEP-Dienstleisters DHL am Flughafen Leipzig/Halle bietet der Airport hervorragende Standortvorteile für zeitsensible Mehrwert-Dienstleistungen mit hoher Logistikaffinität. Im Rahmen des Konzeptes „End-of-Runway-Logistik“ profitieren Unternehmen, die High-Tech-Produkte herstellen (z.B. Mikrochips) oder leicht verderbliche Waren handeln (z.B. Feinkost, Blumen) sowie für „Mehrwert-Dienstleister“, die eilige Konsumgüter vertreiben (z.B. Arzneimittel) oder zeitsensible Dienstleistungen erbringen (z.B. Kreditkarten) von Laufzeitvorteilen durch schnellere, kürzere und preiswertere Transportwege).
In der gesamten Metropolregion Mitteldeutschland haben sich globale Logistiker wie DHL, Amazon, Otto, die Deutsche Post oder Schenker bereits mit großen Versandzentren niedergelassen. Viele große Unternehmen wie Dow Chemical, Ikea, Rossmann und Edeka steuern von Mitteldeutschland aus ihr Logistikgeschäft für Deutschland und Mittel- und Osteuropa. So wird Mitteldeutschland zum Dreh-und Angelpunkt des neuen Europas.
